Pressemitteilung

Einhelliges Fazit nach Infostand zum Standort der Schulsporthalle

„Eine Schulsporthalle gehört in die Nähe der Schule.“ Offene Türen rannte die Eutiner SPD bei ihrem Info-Stand am vergangenen Samstag in der Eutiner Innenstadt ein. Nahezu einhellig verurteilten die befragten Eutinerinnen und  Eutiner den Standort am Güterbahnhof für die geplante Schulsporthalle der Wilhelm-Wisser-Schule. Neben der Entfernung war vor allem der sichere Schulweg der Schüler zum Sportunterricht ein gewichtiges Argument für die Ablehnung des Standortes am Bahnhof. Übereinstimmend wurde die räumliche Enge auf dem Areal der Wilhelm-Wisser-Schule gesehen, favorisiert wurde deshalb der Standort an der Schule am Kleinen See für einen Sporthallenkomplex sowohl für die Wilhelm-Wisser-Schule als auch für die Schule am Kleinen See sowie für die Sportvereine.

Lediglich Olaf Schmidt, CDU-Stadtvertreter als Gast am SPD-Infostand, setzte sich vehement für den Standort am Güterbahnhof ein. Dieser sei zentraler für eine kommende Nutzung durch die Eutiner Sportvereine, außerdem sei er durch den Bahnhof und den ZOB für auswärtige Gäste besser erreichbar.

Das überzeugte die Eutiner Sozialdemokraten keineswegs, denn die Sporthalle ist vorrangig für den Schulsportunterricht geplant. Rückenwind in der Stadtortfrage spürt die SPD durch eine Stellungnahme der Wilhelm-Wisser-Schule selbst, die sich nicht in der Lage sieht, für den sicheren Transfer der Schüler zur Sporthalle am Güterbahnhof zu garantieren.

Die Eutiner SPD fordert CDU und Grüne, die weiter am Standort am alten Güterbahnhof festhalten, auf, ihre Blockade aufzugeben, damit schnellstens umgeplant werden kann für eine Sporthalle am Kleinen See im Interesse der Schüler. „Der Bau der Sporthalle ist überfällig“, mahnt SPD-Fraktionschef Hans-Georg Westphal an, „allerdings haben für uns die Interessen der Schule und der Schüler Vorrang“.

Das Güterbahnhofareal wäre nach Auffasssung der befragten Eutiner und Eutinerinnen ideal für weitere innenstadtnahe Parkplätze. Dieses Ansinnen der Eutiner Bürgerinnen und Bürger wird die SPD unterstützen und hofft auf das Einlenken von CDU und Grüne.

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