Pressemitteilung

Eutiner SPD weist Äußerungen der WVE zurück 

Die Eutiner SPD weist Teile der während der Versammlung der Eutiner Wirtschaftsvereinigung (WVE) am 12. Juli 2016 gemachten Aussagen ausdrücklich zurück.

Die vorübergehende Parkregelung, die in der Eutiner Innenstadt zu Beginn der Landesgartenschau (LGS) eingeführt wurde, war auf ausdrücklichen Wunsch der WVE zustande gekommen. Die jüngst erfolgte Rückkehr zur vorherigen Parkregelung erfolgte auf unbürokratische Weise und wiederum auf Wunsch der WVE. Die SPD-Fraktion hat diesem Wunsch entsprochen, da andere umsichtige Maßnahmen bereits das Ziel erreicht hatten, die Eutiner Innenstadt während der LGS für die Bürgerinnen und Bürger Eutins und des Umlandes freizuhalten.

Die Verschiebung des ursprünglich für die Zeit während der LGS geplanten Verkehrsversuches für die Lübecker Straße / Schlossstraße / Am Rosengarten auf die Zeit nach der LGS stellt bereits ein Entgegenkommen der Politik an die Eutiner Wirtschaft dar. Forderungen nach einer weiteren Verschiebung wird die SPD-Fraktion nicht nachkommen. Äußerungen dahingehend, dass mit einem solchen Versuch die Eutiner Wirtschaft „plattgemacht wird“, sind unhaltbar. Es kann nicht ausschließlich auf die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer Rücksicht genommen werden. Vielmehr geht es um einen nachhaltigen Kompromiss der Anliegen aller Verkehrsteilnehmer. Dieser schließt Fußgänger und Radfahrer ein. Von einem vernünftigen Radwegkonzept jedoch, geschweige denn dessen Umsetzung, ist Eutin noch weit entfernt. Was nach der Verkehrsversuchsphase geschieht, ist offen und hängt von deren Ausgang ab.

Forderungen nach einer besseren Kommunikation zwischen Wirtschaft und Stadtvertretung nimmt die Eutiner SPD mit Erstaunen zur Kenntnis. Denn wie das Beispiel der Parkregelung zeigt, besteht eine ständige Kommunikation, bei denen die Wünsche der Eutiner Wirtschaft – auch im Interesse der Eutiner Bürgerinnen und Bürger – wenn möglich berücksichtigt werden.

Ebenso erstaunlich waren vereinzelte, während der Versammlung gemachte Aussagen zur Innenstadtsanierung und Forderungen nach deren Verschiebung. Als Reaktion auf derartige Forderungen verwies selbst ein Vertreter der Lübecker Industrie- und Handelskammer darauf, dass Eutin eine lebendige Stadt sei, deren weitere Sanierung allen zugute komme.

Im Gegensatz zur Mehrheit der Eutiner Parteien war die SPD durch ein Mitglied sowohl des Vorstandes als auch der Fraktion während der Versammlung der WVE vertreten und hat bereits dort auf die meisten der Forderungen der WVE reagiert.

Verständlicherweise sind Teile der Eutiner Wirtschaft über die umfangreichen Arbeiten, die mit der Sanierung der Eutiner Innenstadt zusammenhängen, besorgt. Die Eutiner SPD und deren Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sind daher weiterhin offen für eine Koordinierung aller geplanten Maßnahmen mit den Vertretern der Eutiner Wirtschaft. Letztlich kommt die Sanierung allen zugute, den Eutiner Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie der Eutiner Wirtschaft.