SPD verliert Bürgermeisterwahl

Bei der Wahl zum neuen Eutiner Bürgermeister am 28.02.2016 musste die SPD-Kandidatin Regina Poersch eine bittere, weil unerwartet hohe, Niederlage einstecken. Poersch erhielt trotz eines engagiert geführten Wahlkampfes knapp 29% der Stimmen. Die Kandidatin und die SPD Eutin hatten mit einem deutlich besseren Ergebnis gerechnet.

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Die Eutiner SPD hat das Wahlergebnis und die möglichen Gründe für die Niederlage gemeinsam mit ihrer Kandidatin analysiert. Als einer der Gründe wurden die vollmundigen Versprechen des „unabhängigen“, von der CDU unterstützen Kandidaten ausgemacht. Dazu gehörten insbesondere Themen, die nicht zur Kompetenz des Bürgermeisters gehören, sondern von der Stadtvertretung und den Fachausschüssen entschieden werden – so geschehen zum Beispiel zu Fragen der Innenstadtsanierung.

Kurz nach der Wahl konstatierte Poersch: „In den intensiven Wahlkampfmonaten habe ich viel Zuspruch zu meiner Kandidatur erfahren. Die vielen guten Gesprächen über Eutins Zukunft möchte ich nicht missen. Die Eutinerinnen und Eutiner können sicher sein, dass ich mich als ihre Landtagsabgeordnete weiter mit ganzer Kraft für die Interessen unserer Stadt und meinen Wahlkreis einsetzen werde.“

Poersch ist seit 2005 Mitglied des Landtages und war u.a. Stadtvertreterin in Eutin und Vorsitzende der SPD Ostholstein.