Spende an die Interessengemeinschaft in Höhe von 510 Euro

2015-07-17 16.28.45Die 17 Fraktionsmitglieder der SPD Eutin haben sich spontan entschlossen für die Interessengemeinschaft »Naturschutz ohne Verlierer« Geld zu sammeln, nachdem der Antrag der SPD auf Zuschuss in Höhe von 500,00 € vom Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss der Stadt Eutin mit den Stimmen der Grünen und CDU am 09.07.2015 abgelehnt wurde. Rechnerisch kommt so auf jedes Mitglied ein Betrag von 30,00 €.

Wir unterstützen die IG bei der Bekämpfung des giftigen Jakobskreuzkrauts, weil sie sich mit Sachverstand, eigener Arbeit und eigenem Geld für die Güte der regional erzeugten Bio-Produkte, besonders Honig und Fleisch, einsetzt.

Wir möchten, dass die hohe Wertschätzung der Verbraucher für heimische, regional erzeugte Bio-Produkte erhalten bleibt. Das JKK könnte über kurz oder lang zu der genau gegenteiligen Einstellung führen. (Wenn Pferde und Robustrinder auf Stiftungsflächen verenden, werden die Verbraucher sich schließlich fragen, ob sie nicht doch lieber Fleisch aus Massentierhaltung kaufen sollen.)

Wenn Rapshonig von Flächen intensiver bewirtschafteter Agrarsteppe unbedenklich ist; der Sommerhonig von extensiv bewirtschafteten Flächen mit Wildblüten und Kräutern aber giftig, dann kommt man so langsam ins Grübeln. Wenn Vögel sterben, weil sie Raupen von dem JKK ab gepickt haben, ist vieles, um was sich der Naturschutz bzw. Vogelschutz in den letzten Jahren gekümmert hat, in Frage gestellt.

Wir hoffen, dass unsere Spende auch andere Personen oder Institutionen dazu anregt, die IG zu unterstützen. Unsere Wertschätzung ihrer Arbeit wächst!

Der Forschungsauftrag bringt hoffentlich allen Beteiligten und vor allen Dingen dem Verbraucher die entscheidenden Erkenntnisse, damit wir auch in Zukunft bedenkenlos Sommerhonig und Bio-Fleisch aus hiesiger Region kaufen können.

Ausführliche Informationen zu den unterschiedlichen Kreuzkrautarten sowie Verwechslungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Arbeitskreises Kreuzkraut.

Im Ostholsteiner Anzeiger hat Hartmut Buhmann einen Hintergrundartikel veröffentlicht, in den Lübecker Nachrichten findet sich ein Artikel von Astrid Jabs.