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Auf ein Neues: die neuen Festspiele Eutin

Obwohl die SPD Eutin schon im Dezember verdeutlichte, dass eine Saison 2011 nicht denkbar sei, hat die Fraktion vor der Stadtvertretersitzung am 19.1.2011 noch einmal die WVE eingeladen, um ihr die Gelegenheit zu geben, ihr Konzept vorzustellen. Letztlich konnte die WVE uns jedoch mit damit nicht überzeugen, und so haben wir in der Sitzung der Stadtvertretung einstimmig gegen Zahlungen für die noch zu gründende neue Festspiel-gGmbH gestimmt.

(An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die FDP etwa 11.000 Euro für Schulsozialarbeit mit einem Sperrvermerk versehen ließ, für die Festspiele Eutin jedoch offenherzig auch 125.000 Euro gegeben hätte, wären sie nicht von einer leidlich vernünftigen CDU gebremst worden …)

In der Stadtvertretung haben Hans-Georg Westphal, Gudrun Orlick und Gabriele Appel unseren Standpunkt deutlich begründet. Erneut jedoch hat sich eine Mehrheit aus CDU und FDP bereit gefunden, ein finanzielles Abenteuer in Sachen Festspiele zu unternehmen.

So sei es denn, wie es ist: hoffen wir auf gutes Wetter und andere positive Begleitumstände, damit die neuen Festspiele 2011 zu einem Erfolg werden. Wir heißen schon jetzt die Musiker aus Kansas willkommen, deren freundschaftliches Angebot uns rührt.

Diskussion 1

  1. Patrick Breyer » Kritik an Opern-Freikarten für Politiker (Piratenpartei) - Klarmachen zum Ändern! • 13. Juli 2015 • 09:23

    […] die SPD vor Ort ganz gegen ein “finanzielles Abenteuer in Sachen Festspiele” votiert hatte: Der hohe Zuschuss aus Steuergeldern ist nicht dafür da, Freikarten für die […]