Aus Land und Bund

Ralf Stegner auf Hausbesuch im Eutiner Charlottenviertel

2009-05-14_211939„Guten Tag, Ralf Stegner mein Name, ich möchte mich Ihnen einmal persönlich vorstellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.“

So angesprochen, nutzte so mancher Bewohner der Ferdinand-Tönnies-Straße und der Tischbeinstraße in Eutin am Mittwoch dieser Woche (13.05.09) die Gelegenheit, mit dem SPD-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Dr. Ralf Stegner politische Meinungen auszutauschen oder auch einmal dem Herzen Luft zu machen. In Begleitung der Eutiner SPD-Landtagsabgeordneten Regina Poersch und des Vorsitzenden der SPD Eutin, Uwe Tewes, nahm sich Ralf Stegner zwei Stunden Zeit, um mit den Menschen direkt an ihrer Haustür über Grundsätzliches und Aktuelles zu diskutieren. Nicht wenige Hausbesitzer baten Ralf Stegner in ihr heimisches Wohnzimmer. Die angesprochene Themenpalette reichte von der Gesundheitspolitik bis zur Wirtschafts- und HSH-Nordbankkrise.

Der Eutin-Besuch wurde abends abgerundet durch ein Gespräch mit Vertretern der Gewerkschaft der Polizei. Dabei spielten Fragen der Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten eine große Rolle. Auch die demografische Entwicklung mache nicht vor der Polizei halt, es sei deshalb wichtig, die anerkannt hohe Qualität der Ausbildung auch in Zukunft sicherzustellen, darin war sich die Gesprächsrunde einig. Ebenso einig war man sich in der Einschätzung, dass die kleinen Polizeistationen auf dem Lande nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden dürfen. In der täglichen Polizeiarbeit sind Kenntnisse über Menschen und ihr Umfeld „Gold wert“, so der GdP-Vorsitzende Andreas Sankewitz. Grund zur Sorge gebe die zunehmende Jugendgewalt, die manchen Polizeibeamten rat- und sprachlos mache. Hier scheine das Wertefundament aus den Fugen zu geraten, so die Gewerkschaftsvertreter. Ralf Stegner stimmte dieser Einschätzung zu: „Dies ist mehr ein gesellschaftliches Problem. Es zeigt, dass wir verstärkt in Bildung, Kinder und Jugendliche investieren müssen.“

Ralf Stegner zog anschließend ein positives Fazit seines Besuchs an Haustüren und in der Polizei Eutin: „Auf keine andere Weise erfährt man direkter und näher, wo die Menschen der Schuh drückt.“