Ortsverein

Eutiner SPD stützt Landtagskandidatur von Regina Poersch

2009-03-27_222332 Einmütig unterstützen die Eutiner Sozialdemokraten die erneute Landtagskandidatur von Regina Poersch. Auf ihrer Jahreshauptversammlung wurden die Eutiner Delegierten Uwe Tewes, Hans-Georg Westphal, Hans Rech, Regina Poersch, Gisela Poersch und Benno Orlick beauftragt, auf der Wahlbezirksdelegiertenkonferenz am 28.04.09 dafür zu sorgen, dass die Sielbeckerin wieder für den Landtag nominiert wird.

Harmonie stand im Mittelpunkt trotz zahlreicher Wahlen im Mittelpunkt dieser Jahreshauptversammlung. SPD-Vorsitzender Uwe Tewes wurde ebenso wiedergewählt wie seine Stellvertreter Hanjo Iwanowitsch und Gudrun Orlick. Schriftführerin blieb Rotraud Tewes. Das beste Stimmergebnis heimste Kassierer Reinhard Lettow ein, der alle Stimmen der anwesenden Sozialdemokraten auf sich vereinigte. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Klaus Kibbel, Hans-Georg Westphal, Gisela Poersch, Friedemann Springer, Elfie Welack und Marlies Springer.

(Die vollständige Pressemitteilung als PDF) In seinem Rechenschaftsbericht hob Vorsitzender Uwe Tewes die zahlreichen Veranstaltungen hervor, die der Ortsverein im vergangenen Jahr organisiert habe und die regen Zuspruch erfahren hätten. Schwerpunkt der Arbeit sei der Kommunal-
wahlkampf und die Bürgermeisterwahl gewesen, bei der sich die Eutiner SPD trotz widriger Umstände achtbar aus der Affäre gezogen habe. Als Highlight des Jahres 2009 kündigte Uwe Tewes im November den 140jährigen Geburtstag des Eutiner SPD-Ortsvereins an, an der Vorbereitung würde derzeit eine Arbeitsgruppe intensiv arbeiten.

SPD-Fraktionschef Hans-Georg Westphal ließ das kommunalpolitische Jahr 2008 Revue passieren. Mit leichten Zugewinnen bei der Kommunalwahl wurde die Fraktion um 2 Stadtvertreter verstärkt, erste politische Entscheidung ließen auch nicht lange auf sich warten. Der CDU-Beschluß für eine Regionalschule wurde wieder kassiert, die neue Mehrheit der Stadtvertretung setzt auf die von der SPD favorisierte Gemeinschaftschule, die nun im nächsten Jahr in Eutin Wirklichkeit wird.

Die Lage der Eutiner Festspiele hat die SPD-Fraktion sehr intensiv beschäftigt. Dabei gab es ein heftiges Für und Wider der vorgeschlagenen Rettungsmodelle. „Dass es bei der Entscheidung der SPD kein einheitliches Votum gab, zeigt doch die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. Es gab gute Argumente auf beiden Seiten. Letztlich war jeder Stadtvertreter nur seinem Gewissen verantwortlich,“ zollte Hans-Georg Westphal seiner Fraktion Respekt.

Einen weiteren Ausbau von Verkaufsflächen auf der „grünen Wiesen“ lehnt die SPD-Fraktion strikt ab, weil damit die Attraktivität der Eutiner Innenstadt nachhaltig beschädigt werde. Westphal äußerte seine Befürchtungen, dass auch weiterhin das eigene wirtschaftliche Interesse von einigen Stadtvertretern über das Wohl der Stadt Eutin gestellt würde.

In der Haushaltspolitik gab sich SPD-Fraktionschef Westphal optimistisch, dass am 1.April nun endlich der Hauhalt 2009 verabschiedet werden kann. „Die CDU musste schmerzlich erkennen, dass sie nicht mehr das alleinige Sagen in Eutin hat und sich auf die anderen Fraktionen zu bewegen muss.“ Der Kompromissvorschlag hätte nun die Unterstützung aller Fraktion mit Ausnahme der FWE gefunden. „Ein Weiterso in der Schuldenpolitik hätte es mit uns nicht gegeben“, bekräftigte Westphal auf der Jahresversammlung.

Karlheinz Jepp, der die Eutiner SPD im ostholsteinischen Kreistag vertritt, ließ aus seiner Sicht das vergangene Jahr Revue passieren. Besondere Schwerpunkte haben die Diskussion um die Kreisgebietsreform, die Müllverbrennung in Neustadt und Rückübertragung der Gymnasien gebildet. Die kulturellen Interessen Eutins werden von Jepp im Kuratorium der Kulturstiftung und im Stiftungrat der Landesbibliothek vertreten.

Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen auf der Tagesordnung.
40 Jahre Mitglied ist Ursula Nooke, konnte aber aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein. Das galt auch für Hermann Benker und Maren Wenzel, die 10 Jahre dabei sind, so dass SPD-Vorsitzender Uwe Tewes allein Gudrun Orlick eine Urkunde und die traditionelle rote Rose für 10jährige Mitgliedschaft überreichen konnte.
Die Versammlung gedachte dabei Gretel Schendel, die im vergangenen Jahr verstorben war und mehr als 50 Jahre der SPD angehörte.

Einen Ausblick eröffnete Alfred Welack den anwesenden Mitgliedern. Der Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60+ regte die Gründung eines Ortsverbandes auch in Eutin an. „Potentielle Mitglieder gibt es genug“, so Welack, der allerdings nur als Geburtshelfer fungieren will. „Ich habe aber mit genügend Genossinnen und Genossen gesprochen, die Verantwortung übernehmen könnten“, gibt sich Welack betont optimistisch. Bei vielen Veranstaltungen der AG 60+ fänden sich auch Nichtmitglieder und gar der Senioren-Union ein, so Welack mit einem Schmunzeln: „Das ist gelebte Große Koalition.“

(Hans-Georg Westphal)

(Diese Pressemitteilung als PDF)