Aktuelles

Pressemitteilung

Eutiner SPD weist Äußerungen der WVE zurück 

Die Eutiner SPD weist Teile der während der Versammlung der Eutiner Wirtschaftsvereinigung (WVE) am 12. Juli 2016 gemachten Aussagen ausdrücklich zurück.

Die vorübergehende Parkregelung, die in der Eutiner Innenstadt zu Beginn der Landesgartenschau (LGS) eingeführt wurde, war auf ausdrücklichen Wunsch der WVE zustande gekommen. Die jüngst erfolgte Rückkehr zur vorherigen Parkregelung erfolgte auf unbürokratische Weise und wiederum auf Wunsch der WVE. Die SPD-Fraktion hat diesem Wunsch entsprochen, da andere umsichtige Maßnahmen bereits das Ziel erreicht hatten, die Eutiner Innenstadt während der LGS für die Bürgerinnen und Bürger Eutins und des Umlandes freizuhalten.

Die Verschiebung des ursprünglich für die Zeit während der LGS geplanten Verkehrsversuches für die Lübecker Straße / Schlossstraße / Am Rosengarten auf die Zeit nach der LGS stellt bereits ein Entgegenkommen der Politik an die Eutiner Wirtschaft dar. Forderungen nach einer weiteren Verschiebung wird die SPD-Fraktion nicht nachkommen. Äußerungen dahingehend, dass mit einem solchen Versuch die Eutiner Wirtschaft „plattgemacht wird“, sind unhaltbar. Es kann nicht ausschließlich auf die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer Rücksicht genommen werden. Vielmehr geht es um einen nachhaltigen Kompromiss der Anliegen aller Verkehrsteilnehmer. Dieser schließt Fußgänger und Radfahrer ein. Von einem vernünftigen Radwegkonzept jedoch, geschweige denn dessen Umsetzung, ist Eutin noch weit entfernt. Was nach der Verkehrsversuchsphase geschieht, ist offen und hängt von deren Ausgang ab.

Forderungen nach einer besseren Kommunikation zwischen Wirtschaft und Stadtvertretung nimmt die Eutiner SPD mit Erstaunen zur Kenntnis. Denn wie das Beispiel der Parkregelung zeigt, besteht eine ständige Kommunikation, bei denen die Wünsche der Eutiner Wirtschaft – auch im Interesse der Eutiner Bürgerinnen und Bürger – wenn möglich berücksichtigt werden.

Ebenso erstaunlich waren vereinzelte, während der Versammlung gemachte Aussagen zur Innenstadtsanierung und Forderungen nach deren Verschiebung. Als Reaktion auf derartige Forderungen verwies selbst ein Vertreter der Lübecker Industrie- und Handelskammer darauf, dass Eutin eine lebendige Stadt sei, deren weitere Sanierung allen zugute komme.

Im Gegensatz zur Mehrheit der Eutiner Parteien war die SPD durch ein Mitglied sowohl des Vorstandes als auch der Fraktion während der Versammlung der WVE vertreten und hat bereits dort auf die meisten der Forderungen der WVE reagiert.

Verständlicherweise sind Teile der Eutiner Wirtschaft über die umfangreichen Arbeiten, die mit der Sanierung der Eutiner Innenstadt zusammenhängen, besorgt. Die Eutiner SPD und deren Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sind daher weiterhin offen für eine Koordinierung aller geplanten Maßnahmen mit den Vertretern der Eutiner Wirtschaft. Letztlich kommt die Sanierung allen zugute, den Eutiner Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie der Eutiner Wirtschaft.

Besuch in Berlin

Von der Eutiner SPD (von links nach rechts): Uwe Tewes (Orstvereinsvorsitzender), Oliver Schmidt-Gutzat, Regina Poersch, Christian , Regina Jepp, Karlheinz Jepp (Stellv. Bürgervorsteher).

Vom 22. bis 24. Juni 2016 haben 50 SPD-Mitglieder oder der SPD nahestehende Personen aus den Kreisen Ostholstein und Stormarn eine gemeinsame Bildungsfahrt nach Berlin unternommen. Die Einladung erfolgte durch Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeornete des Wahlkreises Ostholstein – Stormarn-Nord. Von der Eutiner SPD haben, auf Anregung der Landtagsabgeordneten Regina Poersch, der Ortsvereinsvorsitzende Uwe Tewes, Oliver Schmidt-Gutzat, Regina Poersch, Christian Burgdorf, Regine Jepp und der Stellv. Bürgervorsteher Karlheinz Jepp (Foto von links nach rechts) an der Fahrt teilgenommen. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete u.a. Besuche im Willy-Brandt-Forum und im Willy-Brandt-Haus, einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages und anschließender Diskussion mit Bettina Hagedorn sowie der Schleswig-Holsteinischen Vertretung in Berlin. Im Willy-Brandt-Haus, der Bundeszentrale der SPD, wurden u.a. die von der schleswig-holsteinischen SPD auf dem Parteitag im April 2016 beschlossenen Positionen mit dem Titel »Mehr Gerechtigkeit Wagen« diskutiert. Gelegenheiten zu weiteren Diskussionen ergaben sich nach den gemeinsamen Abendessen, wenn Bettina Hagedorn im Anschluss an einen langen Arbeitstag im Hotel der Gäste aus Ostholstein und Stormarn vorbeikam.

Bericht von der Mitgliederversammlung

Ortsverein diskutiert Innenstadtsanierung und wählt Delegierte für Wahlkreiskonferenz

Die am 4. Juni 2016 abgehaltene Mitgliederversammlung war mit 32 Mitgliedern, darunter drei Neumitglieder, gut besucht. Eröffnet wurde sie vom Ortsvereinsvorsitzenden Uwe Tewes, gefolgt von Grußworten des stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook. Die Landtagsabgeordnete Regina Poersch informierte über ihre Tätigkeiten sowie aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik.

Schwerpunkte der Mitgliederversammlung waren anstehende Entscheidungen zur Innenstadtsanierung sowie die Wahl der Delegierten der Eutiner SPD für die Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung der SPD-Wahlkreiskandidatin / des –kandidaten im Landtagswahlkreis 16 (Plön-Ostholstein) für die im kommenden Jahr stattfindende Landtagswahl.

Die Eutiner SPD stellt acht der 49 Delegierten der Wahlkreiskonferenz, die im Oktober 2016 stattfindet. Auf dieser Konferenz wird die/der SPD-Landtagskandidat/in für den Landtagswahlkreis Plön-Ostholstein gewählt. Als Delegierte der Eutiner SPD wurden gewählt: Uwe Tewes, Regina Poersch, Oliver Schmidt-Gutzat, Gabriele Appel, Björn Bünning, Claudia Burgdorf, Tristan Fries und Gisela Poersch. Ersatzdelegierte sind Hans-Georg Westphal, Klaus Kibbel, Hans-Joachim Detlefs und Jörg Rödiger.

Die Diskussion zur Innenstadtsanierung wurde von einem Vortrag des Fachbereichsleiters Bauen der Stadt Eutin, Bernd Rubelt, eingeleitet. Die SPD-Ortsvereinsmitglieder wurden dadurch über den derzeitigen Stand der Innenstadtsanierung, über bereits getroffene und über anstehende Entscheidungen informiert. Erwartungsgemäß standen die geplante Treppe am Mühlenberg und das Ehrenmal auf dem Eutiner Marktplatz im Zentrum des Interesses. In einem am Ende einer angeregten Diskussion eingeholten Meinungsbild haben sich knapp zwei Drittel der anwesenden Mitglieder dafür ausgesprochen, das Ehrenmal an seinem derzeitigen Standpunkt zu belassen.

Im Portrait: Manfred Rath – seit 50 Jahren in der SPD

Manfred Rath

»Mein Terminkalender ist voll«

Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins im März 2016 wurde Manfred Rath für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Die Eutiner SPD nimmt dies zum Anlass, eine Serie über Eutiner SPD-Mitglieder mit Rath zu beginnen zu lassen und ihn etwas genauer vorzustellen.

Rath wurde im August 1939 in Oldenburg i.O. geboren. Nach dem Abitur wurde er 1959 für 12 Monate zum Wehrdienst in Braunschweig eingezogen. Rath hat seine Wehrdienstzeit zunächst auf 18 Monate verlängert und sich anschließend weiter verpflichtet mit dem Ziel, Berufsoffizier zu werden. Ungefähr alle zweieinhalb Jahre mussten Rath und seine Familie wegen der regelmäßigen Versetzungen umziehen. Und so kam es, dass er in Hannover, München Oldenburg i.O., Munster, Landshut, Ingolstadt und Köln stationiert war. Und in Eutin, wo er viereinhalb Jahre (1978 bis 1982) als Bataillonskommandeur diente und ihm ca. 300 Zeit- und Berufssoldaten und 500 Wehrpflichtige unterstanden. Seine Tochter hat in Eutin Abitur gemacht, und hier hat er sich nach Beendigung seines aktiven Dienst bei der Bundeswehr im Jahr 1986 mit seiner Frau Dagmar niedergelassen. Beide hatten sich bereits 1958 kennen gelernt, sechs Jahre später geheiratet. Dagmar und Manfred Rath sind mittlerweile zweifache Großeltern.

Auf die Frage, wann er in die SPD eingetreten ist, antwortet Rath: „Das war am 1. Januar 1966 im Ortsverein Munster/Heide. Eigentlich wollte ich ja schon Mitte ´65 eintreten, hatte auch einen Antrag gestellt. Aber im Ortsverein Munster haben sie gesagt, ich sei ja ein armer Soldat und solle mal den Jahresbeitrag sparen und erst zum nächsten Jahresanfang eintreten.“ Rath schmunzelt. „Zwei Jahre später war ich dann schon stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und noch ein Jahr später Stadtrat in Munster. Wegen der häufigen berufsbedingten Umzüge habe ich später aber keine offiziellen Ämter mehr in der Partei übernommen.“ Das stimmt so nicht ganz. Denn Rath war überall, wo er stationiert war, im jeweiligen SPD-Ortsverein aktiv, oft als Beisitzer des Vorstandes.

Wieder schmunzelt Rath: „Nachdem ich dreieinhalb Jahre in Munster stationiert war, sollte ich versetzt werden. Man bot mir ein paar Standorte an, darunter auch die Gebirgsdivision in Landshut. Meine Frau und ich haben uns erstmal auf der Karte angesehen, wo Landshut eigentlich liegt. Dann haben wir uns für diesen Standort entschieden.“

Wenn es zum damaligen Zeitpunkt schon ungewöhnlich war, dass ein Berufsoffizier Mitglied der SPD ist, so war es das erst recht in Bayern. „Kaum war ich dort stationiert, als Franz-Josef Strauß über die informellen CSU-Kanäle schon informiert war. “ Aber auch für die bayerische SPD war das eine Attraktion. „Ich war damals der Exot in der Bundeswehr“, sagt Rath. „Aber ich wurde immer gerecht behandelt, weil ich nie versucht habe, meine Verbindungen spielen zu lassen.“ Aus dieser Zeit stammt sein Spitzname „der rote Rath“.

Willy Brandt, dessen Team und die von ihnen ausgehende Aufbruchstimmung haben Rath seinerzeit zum Eintritt in die SPD bewogen. Und das Thema, das Rath am Herzen liegt: soziale Gerechtigkeit. Nach den seiner Meinung nach größten Persönlichkeiten in der SPD befragt, nennt Rath neben Brandt Georg Leber (früherer Bundesverteidigungsminister) sowie die niedersächsischen Politiker Helmut Rohde (1974-78 Minister für Bildung und Wissenschaft), Egon Franke (1969-1982 Bundesminister für Innerdeutsche Beziehungen) und Hans Apel, der zu Raths Kommandeurszeiten Verteidigungsminister war. Solche Persönlichkeiten kann Rath in der SPD derzeit nur schwerlich ausmachen.

Zu seinen eindringlichsten Erinnerungen zählt seine Abordnung 1970 nach München, um im Vorbereitungsstab der Olympischen Spiele 1972 mitzuwirken. Dort saß Rath mit zwei weiteren Hauptleuten, bis die Nachbereitung der Spiele 1973 abgeschlossen war. „Zunächst sollten wir den Funkverkehr organisieren, damit man im Notfall mit den Schiffen in der Kieler Förde in Verbindung bleiben konnte. Dafür brauchte man 30 Funker. Dann wurde der Auftrag immer weiter, und so haben wir mit ca. 3.500 Kraftfahrzeugen und 4.000 Soldaten den gesamten Fahrdienst für die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees und alle Sportler organisiert.“

Auch das Attentat gegen das israelische Team während der Olympischen Spiele hat Rath hautnah mitbekommen: „Wir waren in Sichtweite der Geiseln und Geiselnehmer. Wir haben als Unterstützung zur nächtlichen Beleuchtung Panzer nach Fürstenfeldbruck geholt. Aber wir konnten nichts tun. Es fehlte an den technischen Möglichkeiten zu einer effektiven Kommunikation zwischen der Bundeswehr und der Polizei. Heute würde ein Eingriff ganz anders verlaufen.“ Nachdenklich fügt er hinzu: „Das verfolgt einen bis heute.“

Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1984 war Rath bis 2004 Organisationschef einer Messe- und Ausstellungsgesellschaft. „Am Anfang hatte ich nur ein paar Veranstaltungen pro Jahr zu organisieren. Aber nach der Grenzöffnung waren es in den 90er Jahren in der Spitze an die 50 Veranstaltungen in 30 Städten in Deutschland und Polen.“

Und so hat Rath nach 27 Jahre als Beamter im öffentlichen Dienst weitere 18 Jahre lang Erfahrungen in der Wirtschaft gesammelt – einschließlich in der freien, ungezügelten Wirtschaft der 90er Jahre. Eine der wichtigsten Erfahrungen zur Lösungen anstehender Probleme hat Rath sowohl bei der Bundeswehr als auch in der Wirtschaft angewandt: „Wenn es ein Problem gibt, muss zunächst eine Lagefeststellung erfolgen. Dann müssen die Lage beurteilt und die Möglichkeiten des Handelns geprüft werden. Aufgrund dieser Möglichkeiten ist dann eine Entscheidung zu treffen und umzusetzen.“ Dabei spielt laut Rath der Zeitfaktor die entscheidende Rolle. „Probleme müssen gelöst werden, wenn sie anstehen. Probleme erledigen sich meist nicht durch Zeitablauf, sondern werden größer.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt: „Wenn sich die Bedingungen oder allgemein die Situation ändert, dann muss ich eine neue Lagebeurteilung vornehmen und eventuell meine Entscheidung revidieren. All dies gilt natürlich auch für die Politik!“

Wieder lächelt Rath verschmitzt, als er gefragt wird, was er derzeit mache. „Mein Terminkalender ist voll.“ Und wer ihn kennt, der weiß, dass das keine Übertreibung ist. „Jeden morgen um 7:00 Uhr gehe ich eine Stunde rudern.“ Aber das ist erst der Anfang des Tages. Rath ist Mitglied in sechs verschiedenen Fördervereinen, in einigen auch ehrenamtlich im Vorstand tätig. Seine Tätigkeiten umfassen unterschiedliche Themen, die von den Eutiner Festspielen über das Eutiner Schloss und die Kulturgenossenschaft, bis hin zur Fassendorfer Handpuppenbühne. Viermal war Rath Präsident des Kiwanis-Clubs Ostholstein, und noch immer nimmt er die Aufgaben des Verwaltunsgratsvorsitzenden zweier Eigentümergesellschaften wahr. Und er gibt zweimal im Jahr gibt er die Broschüre Der Aufklärer heraus und organisiert Pakete für in Einsatzgebiete stationierte Soldaten des Aufklärungsbataillons 6. Und wenn Rath dann noch Zeit hat, fährt er neben dem Rudern auch gerne Fahrrad und spielt Golf.

Und so ist das Treffen mit Manfred Rath nach 75 Minuten vorüber. „Ich habe noch eine Sitzung, bin schon spät dran.“

Auch im Eutiner Ortsverein der SPD ist Rath noch immer aktiv, wenn auch ohne offizielle Funktion. Gisela Poersch, SPD-Ortsvereinsvorsitzende von 1983 bis 1993 und Stadtvertreterin bis 2008, kennt Rath seit ihrer aktiven Zeit. „Manfred waren die Eutiner Themen ein großes Anliegen. Er hat uns immer daran erinnert, die Menschen bei unserer Politik mitzunehmen. Und so hat er sich in einer Zeit für soziale Themen, für Jugendtreffs und Kindergärten eingesetzt, als die Stadtvertretung sich sehr auf Straßenbautätigkeiten konzentriert hat.“

Auch der derzeitige Vorstand und die Fraktion schätzen seine Ratschläge und Ideen. Und die der SPD-Ortsverein braucht seinen Rat(h).

Mitgliederversammlung am 4. Juni

Am 04.06.2016 hält der SPD-Ortsverein Eutin eine Mitgliederversammlung. Themen:

  • Wahl der Delegierten für die Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung der Wahlkreiskandidatin oder des -kandidaten für die Landtagswahl 2017;
  • Städtebausanierung;
  • »Mehr Gerechtigkeit Wagen« – Das Positionspapier der SPD Schleswig Holstein.

Die Landtagsabgeordnete Regina Poersch wird zum Positionspapier informieren.

Die Mitgliederversammlung findet im Riemannhaus von 10:00 bis ca. 13:00 Uhr statt.

 

MdB Bettina Hagedorn besucht Kita ‚Schneckenhaus‘ in Eutin-Neudorf

Am 03.05.2016 hat Bettina Hagedorn (Mitglied des Bundestages, SPD) die evangelische Kindertagesstätte ‚Schneckenhaus‘ in Eutin-Neudorf besucht. Anlass des Besuches war die Aufnahme des Schneckenhauses in das Bundesförderungsprogramm Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist‘. Durch die Teilnahme an dem Programm erhält die Kita bis 2019 zusätzlich 25.000 EUR pro Jahr. Im Kreis Ostholstein sind neben dem Schneckenhaus noch jeweils eine Kita in Oldenburg und Bad Schwartau für die Teilnahme an dem Programm ausgewählt worden.

In einem zweistündigen Gespräch hat sich Hagedorn angeregt mit Beate Brand, der Geschäftsführerin des Kindertagesstättenwerkes des Kirchenkreises OH, Ulrike Worb, der Leiterin des Schneckenhauses, sowie der Sprach-Fachkraft Petra John ausgetauscht. Hagedorn erfuhr, dass Ziel der Sprachförderung in erster Linie die Kinder seien, dass aber auch andere davon profitierten: das Team der Kita wird von der Sprach-Fachkraft, die an speziellen Fortbildungsprogrammen teilgenommen hat, sensibilisiert. Die Mitarbeiter wiederum geben ihre Erfahrungen und Beobachtungen an die Eltern weiter.

Bettina Hagedorn (links) und Oliver Schmidt-Gutzat (Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins) mit Petra John (2. von links), Ulrike Worb (Mitte) und Beate Brand (2. von rechts) vor der Kita 'Schneckenhaus'.

Bettina Hagedorn (links) und Oliver Schmidt-Gutzat (Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins) mit Petra John (2. von links), Ulrike Worb (Mitte) und Beate Brand (2. von rechts) vor der Kita ‚Schneckenhaus‘.

Während des Gespräches hat sich Hagedorn erneut für eine eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern ausgesprochen. Hagedorn, die sich bildungspolitisch sehr engagiert und der insbesondere die Verbesserung der Situation und der weitere Ausbau von Kitas am Herzen liegt, hatte bereits am Vortag eine Kita in Bad Schwartau besucht. Auch das Schneckenhaus hatte sie vor einigen Jahren schon einmal besucht.

Für weitere Informationen siehe Artikel auf Seite 8 im Reporter vom 07.05.2015.

Endlich: Die Landesgartenschau hat ihre Pforten geöffnet

Darauf haben nicht nur die Eutiner/innen mit Spannung gewartet: Nach Jahren der Planung und Vorbereitung hat die Landesgartenschau (LGS) am 28.04.2016 ihre Pforten geöffnet. Zwei Tage später folgte die offizielle Eröffnungsfeier, an der neben vielen Honoratioren aus Politik, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft auch der Schirmherr der LGS, Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), sowie Schleswig-Holsteins Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Robert Habeck (Grüne), teilnahmen.

LGS 2

Albig bezeichnete die LGS als „Schatz“ und als „Werbepaket“ für ganz Schleswig-Holstein. Er würdigte die Arbeit aller an der Planung und Durchführung der LGS Beteiligten, einschließlich des Einsatzes von Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz und der Geschäftsführer der LGS-Gesellschaft. Die Eutiner SPD und ihre Stadtvertreter/innen haben die Bewerbung Eutins um die Ausrichtung der LGS von Anfang an mitgetragen. Für die SPD ist die LGS – mit den Worten Albigs – „ein Bestandteil, ein wundervoller Schritt der Stadtentwicklung“. Bleibt zu hoffen, dass im Rahmen der geplanten Marktplatzsanierung die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Die LGS jedenfalls war bereits am Wochenende ihrer Eröffnung ein Erfolg.

Fotos: Oliver Schmidt-Gutzat

Fotos: Oliver Schmidt-Gutzat

 

Haus des Gastes: Eutiner SPD gegen Entscheidung vor Herbst 2016

Bereits vor knapp zwei Jahren, am 20.05.2014, ist in einer gemeinsamen Sitzung des Bau-, Entwässerung- und Feuerwehrausschusses und des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Soziales beschlossen worden, das Haus des Gastes Ende 2014 abreißen zu lassen, um das Gelände während der Landesgartenschau für die Gastronomie zu nutzen. Im selben Jahr, im September 2014, hat die SPD während einer gemeinsamen Sitzung des Bau-, Entwässerung- und Feuerwehrausschusses und des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt den beantragt, den im Mai gefassten Beschluss zum Abriss des Hauses des Gastes zurückzunehmen. In einer Pressemitteilung hat die SPD seinerzeit ausgeführt, dass der Grund für diesen Antrag der öffentlich vorgetragene Protest verschiedener Eutiner Gruppen gewesen sei. Diesem Protest wollte die SPD Rechnung tragen und eine Entscheidung zum Haus des Gastes verschieben. Allerdings hat sich die SPD damit nicht grundsätzlich gegen den Abriss des Hauses des Gastes ausgesprochen. Bedauerlicherweise wurde der SPD-Vorschlag  wurde von der Mehrheit der Ausschussmitglieder abgelehnt.

Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion vor einem Jahr, am 6.5.2015,  erneut Beschlussvorschläge zum Haus des Gastes in den Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehraussschuss eingebracht. Diese Vorschläge waren differenzierter und beinhalteten die Erteilung des Auftrages an die Verwaltung, „mit einfachen Mitteln bis zur Landesgartenschau das äußerliche Erscheinungsbild des Haus des Gastes zu verbessern und die sanitären Anlagen zu sanieren.“ Idealerweise sei dies nicht aus Mitteln des Haushaltes der Stadt Eutin, sondern durch Fremdmittel zu erreichen. Der zweite Vorschlag sah vor, die Verwaltung zu beauftragen, „für die Zeit nach der Landesgartenschau ein Nutzungskonzept für das Haus des Gastes (…) zu erstellen«, das ein Finanzierungskonzept und eine Nutzungsentgeltordnung enthalten solle. Wiederum war die SPD mit beiden Vorschlägen gescheitert.

Die Eutiner SPD steht weiterhin zu ihrer mehrfach zum Ausdruck gebrachten Position, eine Entscheidung zum Haus des Gastes erst nach Beendigung der Landesgartenschau zu treffen. Insofern stimmt die SPD mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens zur Zukunft des Hauses des Gastes überein. Vorrangiges Ziel muss die Durchführung der Landesgartenschau bleiben sowie die Planung der Marktplatzsanierung, um die Kapazitäten der Verwaltung nicht über Gebühr zu strapazieren. Nach den umfangreichen Arbeiten zur Landesgartenschau sowie der Sanierung des Bahnhofsvorplatzes und der verlängerten Peterstraße stehen derzeit keine dringlichen Entscheidungen zur Innenstadtsanierung an.

Welchem Konzept die SPD anschließend zustimmen wird, hängt von den konkret zu entwickelnden Vorschlägen ab. Derzeit schließt die SPD weder den Bau eines Hotels anstellen des Hauses des Gastes aus – für den Fall, dass sich ein Investor findet -, noch dessen Sanierung aus. Die SPD bleibt dabei, dass für sie ein Abriss erst dann in Betracht kommt, wenn ein Hotelneubau konkret bevorsteht. Ein Abriss auf Vorrat kommt für die SPD nicht in Frage.

Jahreshauptversammlung 2016

Eröffnung und Grußworte

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Eutiner SPD-Ortsvereins fand am 19.03.2016 im Riemannhaus in Eutin statt. Im Anschluss an die Eröffnung durch den Vorsitzenden Uwe Tewes richteten sich der SPD-Kreisvorsitzende (und Landtagsabgeordnete) Lars Winter sowie die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn an die Versammlung. In ihren Grußworten sprachen sie Themen an, die derzeit auf Kreis- und Bundesebene diskutiert werden und auch auf lokaler Ebene von Bedeutung sind. Beide würdigten die gute Zusammenarbeit mit dem Eutiner Ortsverein. Neben Hagedorn und Winter wohnte Burkhard Klinke, einer der Stellvertreter im Kreisvorstand, der Versammlung bei.

Nachlese zur Bürgermeisterwahl

Zu den Themen, die während der Jahreshauptversammlung diskutiert wurden, zählten die Innenstadtsanierung sowie die Bürgermeisterwahl. Die Landtagsabgeordnete Regina Poersch, SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Eutin, hat über den von ihr und ihrem Team geführten Wahlkampf berichtet, eine Analyse der verlorenen Wahl vorgenommen und sich anschließend einer offenen und kritischen Diskussion gestellt.

Berichte und Entlastung des Vorstandes

Anschließend standen die Rechenschaftsberichte auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende, der Kassenwart sowie die Fraktion und die Kreistagsabgeordneten berichteten über ihre Aktivitäten, bevor die Vorstandsmitglieder von den Mitgliedern entlastet und für ihre gute Arbeit gewürdigt wurden.

Wahl zusätzlicher Beisitzer des Vorstandes

Bereits im Vorjahr wurde der Vorstand des Ortsvereins für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Ihm gehören weiterhin Uwe Tewes (Vorsitzender), Katja Behrends und Kerstin Bruhn (beide als stellvertretende Vorsitzende) Reinhard Lettow (Kassenwart) und Ute Blanck (Schriftführerin) an.

Neben den bisherigen Beisitzern des Vorstandes (Günter Alles, der SPD-Fraktionsvorsitzende der Eutiner Stadtvertretung Hans-Georg Westphal, Elfriede Welack und Jörg Rödiger) wurden Detlef Kloth, Klaus Kibbel und Oliver Schmidt-Gutzat als zusätzliche Beisitzer gewählt.

Mitgliederzahl stabil

Der Vorsitzende Tewes berichtete über die Anzahl der Mitglieder der Eutiner SPD, die sich im Vergleich zum Vorjahr um ein Mitglied erhöht und damit bei knapp über 100 auf dem Vorjahresniveau gehalten hat. In den kommenden Jahren gilt es allerdings, Interessierte innerhalb der jüngeren Generation für eine Mitarbeit zu gewinnen.

Langjährige Mitglieder gewürdigt

Abschließend wurden langjährige Mitglieder geehrt, allen voran Manfred Rath mit der goldenen SPD-Nadel für 50 Jahre Mitgliedschaft. Rath beteiligt sich noch immer aktiv an den öffentlichen Vorstandssitzungen. Ebenfalls für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Klaus-Peter Scheffler geehrt, des weiteren Hans-Georg-Westphal und Joachim Wendrich für 45-jährige Mitgliedschaft sowie Gerhard Niemeck und Barbara Börger für 40- bzw. 35-jährige Mitgliedschaft.

SPD verliert Bürgermeisterwahl

Bei der Wahl zum neuen Eutiner Bürgermeister am 28.02.2016 musste die SPD-Kandidatin Regina Poersch eine bittere, weil unerwartet hohe, Niederlage einstecken. Poersch erhielt trotz eines engagiert geführten Wahlkampfes knapp 29% der Stimmen. Die Kandidatin und die SPD Eutin hatten mit einem deutlich besseren Ergebnis gerechnet.

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Die Eutiner SPD hat das Wahlergebnis und die möglichen Gründe für die Niederlage gemeinsam mit ihrer Kandidatin analysiert. Als einer der Gründe wurden die vollmundigen Versprechen des „unabhängigen“, von der CDU unterstützen Kandidaten ausgemacht. Dazu gehörten insbesondere Themen, die nicht zur Kompetenz des Bürgermeisters gehören, sondern von der Stadtvertretung und den Fachausschüssen entschieden werden – so geschehen zum Beispiel zu Fragen der Innenstadtsanierung.

Kurz nach der Wahl konstatierte Poersch: „In den intensiven Wahlkampfmonaten habe ich viel Zuspruch zu meiner Kandidatur erfahren. Die vielen guten Gesprächen über Eutins Zukunft möchte ich nicht missen. Die Eutinerinnen und Eutiner können sicher sein, dass ich mich als ihre Landtagsabgeordnete weiter mit ganzer Kraft für die Interessen unserer Stadt und meinen Wahlkreis einsetzen werde.«

Poersch ist seit 2005 Mitglied des Landtages und war u.a. Stadtvertreterin in Eutin und Vorsitzende der SPD Ostholstein.